Ausgabe 11/2009

Newsletter Nr. 88 - Ausgabe 11/2009


Inhalt

  • Diesen Monat neu: Zeit für spirituellen Rückblick
  • Aufgelesen: Prentice Mulford
  • Aktuell: Sport senkt Krebs-Risiko

Diesen Monat neu:

Sieben Gründe für spirituellen Rückblick

Wissen Sie am Ende eines Tages, was Sie alles getan und konkret erreicht haben? Oder erinnern Sie sich nur, dass Sie den ganzen Tag über beschäftigt waren? Für viele lautet das Fazit eines langen Tages hektische Betriebsamkeit und wenig Vorzeigbares.

Wer auf diese Weise nicht nur seine Tage sondern große Teile seines Lebens verbringt, ist nicht nur unbefriedigt. Es ist auch teuer - sowohl für den Arbeitgeber als auch für Sie persönlich. Tief in Ihrem Innern wissen Sie nämlich längst, welchen Preis Sie zahlen, wenn Sie lediglich hetzen und sich im Alltagsgeschäft aufreiben.

Wenn Work-life-balance als unerreichbarer Traum erscheint und statt dessen das Burn-out-Syndrom (chronischer Erschöpfungszustand) droht, erkennen Sie den Preis des pausenlosen Arbeitens. Schlimmer noch: Ihre Intuition, Ihre spirituelle Anbindung - verkümmert. Wer ein 24/7-Leben führt, das nach außen gerichtet ist, immer für andere ansprechbar, hat die Leitung besetzt, über welche die Intuition sich melden möchte.

Erfolgreiche kennen die Kraft des Rückblicks. Sie nutzen die regelmäßige Standortbestimmung, um sich zu erneuern und zu revitalisieren. Das ist Ihr "return on investment":

  1. Sie werden sich des Erreichten bewusst. Im Alltagsgeschäft überwiegen oft die Probleme. Erfolge werden nicht ausreichend gewürdigt. Der Rückblick löst Erstaunen darüber aus, was man alles schon erreicht hat.
  2. Sie gewinnen Kraft für die Zukunft. Gerade in turbulenten Zeiten, wenn äußere Sicherheiten zusammenbrechen, ist es um so wichtiger, Sicherheit in sich selbst zu finden. Machen Sie sich bewusst, welche Herausforderungen Sie bereits gemeistert haben. Das macht Sie stark.
  3. Sie hören auf, sich selbst zu bremsen. Wenn der gewünschte Erfolg nicht eintritt, sind die Ursachen in der Langzeitbetrachtung einfacher zu erkennen als in der Einzelsituation. Die Klarheit über Ihre Erfolgsbremsen ermöglicht Ihnen, diese zu lösen und richtig durchzustarten.
  4. Sie werden emotional frei für das Neue. Der Datumswechsel alleine beendet das Jahr nicht. Nur bewusstes Abschließen des Alten bewirkt, dass unnötiger emotionaler und sonstiger Ballast beim weiteren Vorankommen blockiert.
  5. Sie stellen die Weichen bewusst neu. Die Zukunft ist frei wählbar. Sie ist nicht die automatische Fortschreibung der Vergangenheit. Mit Hilfe des Rückblicks erkennen Sie ihren derzeitigen Kurs und können notwendige (= Not wenden) Korrekturen vornehmen.
  6. Sie nehmen Ihre persönliche Entwicklung selbst in die Hand. Wichtiger als das, was Sie haben oder tun ist, wer Sie werden und wie Sie sich persönlich entwickeln. Wer Sie werden ist das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen. Die zurückliegenden Entscheidungen werden Ihnen durch den Rückblick gespiegelt. Zukünftige Entscheidungen können Sie frei wählen.
  7. Sie finden Sinn in Ihrem Leben. Manches, was in einer bestimmten Situation unerklärlich erscheint, bekommt in einer langfristigen Betrachtungsweise einen Sinn. Das gilt für "glückliche Zufälle" ebenso wie für scheinbare Katastrophen. Auf dem Boden derartiger Einsichten wachsen Demut, Dankbarkeit und Vertrauen ins Leben.

Nehmen Sie sich in den kommenden Wochen eine kleine Auszeit. Denken Sie über die Vergangenheit nach. Versuchen Sie, für sich selbst, für Ihr soziales Umfeld und für Ihre Arbeit ein Motto für 2010 zu finden. Unter welchem Impuls soll das kommende Jahr stehen? Zünden Sie eine Kerze an, und sorgen Sie dafür, dass Sie ungestört sind. Ein Glas Wein, ein guter Tee oder sonst etwas Angenehmes wird die Stimmung anheben.

Einen Formularsatz, der Ihnen beim Arbeiten hilft, finden Sie unter folgendem Link:

http://www.morat-akademie.de/download/ma-download05.pdf

Ich wünsche Ihnen viele inspirierende Einsichten!


Aufgelesen

Wer sich keinen Rat in einer Lage oder einer Unternehmung weiß,
der warte und tue nichts.

Das Wollen und der Vorsatz werden dadurch nur stärker -
so sammelt und speichert man Kräfte,
die von überall herströmen,
als Einfall, Inspiration, Zufall oder Gelegenheit.

Prentice Mulford, US-amerikanischer Journalist, 1834-1891


Aktuell

Sport senkt Krebs-Risiko

Sport soll das Krebs-Risiko fast halbieren und die Überlebensrate von Tumorpatienten deutlich erhöhen können. Das ist das Ergebnis mehrerer Studien, welche die Münchner Uniklinik gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe vorstellte. Bei Darm- und Brustkrebs - mit jährlich mehr als 120.000 Neuerkrankungen die beiden häufigsten Krebsarten in Deutschland - senke Sport die Sterblichkeit um bis zu 40 Prozent, sagte Professor Martin Halle. "Das ist mehr, als man durch eine zusätzliche Chemotherapie erhoffen könnte", erklärte der Direktor der Sportmedizin am Klinikum rechts der Isar.

Zur Vorbeugung genügten schon drei Mal pro Woche eine halbe Stunde intensive Bewegung mit Puls 130. Für Patienten nach Operationen, Chemo- oder Strahlentherapie empfahl er 45 Minuten intensive körperliche Aktivität täglich. "Man muss ins Schwitzen und a bisserl in Atemnot kommen", sagte der Mediziner.


Weitere Informationen

Es gibt noch viele weitere interessante Informationen bei der Morat-Akademie – besuchen Sie uns!

http://www.morat-akademie.de

Ich freue mich, wenn Sie mich weiter empfehlen.
Wenn Sie Anregungen, Lob oder Kritik haben, schreiben Sie bitte:

mailto:service@morat-akademie.de


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