02/2015

Inhalt

  • Diesen Monat neu: der eigene Weg
  • Aufgelesen: Ralph Waldo Emerson

Diesen Monat neu: der eigene Weg

7 Tipps, wie man trotz Fremdbestimmung seinen eigenen Weg hinbekommt:

Spezialisieren: Die Welt heute ist komplex, das Wissen unüberschaubar. Das gilt auch für Internet und Social Media, die sich in immer neue Entwicklungen ausdifferenzieren. Kein Mensch kann alle technischen Entwicklungen überschauen. Der eine hat eher die gesamte Strategie im Blick, der andere einzelne Tools.

Perfektionismus vermeiden: Spezialisierung bedingt natürlich auch, dass man offen zugibt, bestimmte Bereiche auszuklammern. Das fällt in der deutschen Perfektionismus-Kultur schwer. Nicht jeder Social-Media-Manager ist z.B. geübt im Umgang mit kritischen Kommentaren. Das ist menschlich und verständlich, und dazu kann man offen stehen.

Gemeinsam stark: Eine gute Alternative zum Sich-Bekriegen ist es, stattdessen  zu kooperieren. Nach dem Motto «Gemeinsam sind wir stark» können sich unterschiedliche Kompetenzen ergänzen. Wird leider viel zu selten angewendet, weil am Ende des Tages jeder doch lieber sein eigenes Hühnchen braten will und nach dem besten Platz am Lagerfeuer schielt.

Klug auswählen: Bei aller Spezialisierung ist es wichtig herauszufinden, wo die eigene Zielgruppe sitzt, damit man seine Ziele erreicht. Dafür muss man klug auswählen: Für Unternehmen, die etwas verkaufen oder Studierende erreichen wollen, mag Facebook die erste Wahl sein. Wenn jedoch Institutionen und Bildungseinrichtungen Unternehmensvertreter erreichen wollen, erscheinen mir Xing als Business-Netzwerk und Twitter als direkte Kontakt-Plattform die sinnvolleren Kommunikationswege.

Innovativer Trendsetter sein: Katharina Heder gehört der in Personal-Kreisen sehr gefragten Generation Y an – jene Altersgruppe zwischen 18 und 34, aus der laut Spiegel Online 1,2 Millionen Nutzer im ersten Quartal 2013 Facebook wieder verließen. Sie steht damit für einen neuen Trend «weg von Facebook». Wer Trends setzen will, statt immer nur den Konventionen hinterherzulaufen, muss Dinge anders tun.

Dienst nach Vorschrift kann man sich nicht leisten: Dienst nach Vorschrift zu machen, Aufgaben nur erledigen, weil sie angeblich dazu gehören, führt in der Regel nicht zum Erfolg. Zeit in eine Sache zu investieren, bei der wir nicht mit ganzem Herzen dabei sind, können wir uns in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr leisten.

Persönliche Vorlieben nutzen: Jeder sollte gezielt seine persönlichen Vorlieben nutzen. Wer das tut, was ihn am meisten interessiert, ist darin in der Regel auch besonders gut. Wer also beruflich erfolgreich sein will, sollte seine Zeit darin investieren, die eigenen Stärken auszubauen. Motto: Stärken stärken!f

Aufgelesen

Unser größter Triumph liegt nicht darin, niemals zu fallen,
sondern darin, immer wieder aufzustehen.

Ralph Waldo Emerson, 1803-1882
amerikanischer Schriftsteller und Philosoph

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