Ausgabe 02/2011

Inhalt

  • Diesen Monat neu: Zeitmanagement: Geben Sie ihrem Tag einen Zeit-Rahmen
  • Aufgelesen: Sprichwort aus der Ukraine
  • Aktuell: Euroskeptiker

Diesen Monat neu:
Zeit müssen Sie sich schaffen – Geben Sie ihrem Tag einen Zeit-Rahmen

„Ich habe keine Zeit!“ Vielleicht haben Sie diesen Satz schon öfters selbst benutzt. Darauf gibt es nur eine Antwort: „Zeit werden Sie niemals finden – Sie müssen sie sich schaffen!“
Zum Beispiel durch einen Tages-Rahmenplan. Denn regelmäßig wiederkehrende Fixtermine haben auf unsere Prioritäten (und unsere Selbstdisziplin) eine sehr starke Wirkung. Machen Sie sich klar, was Ihnen aus welchem Grund wirklich wichtig ist. Auf welche täglichen, wöchentlichen, monatlichen Aktivitäten dürfen Sie auf keinen Fall verzichten?

Abonnieren Sie diese Zeiten in Ihrem Leben – und blockieren Sie diese Stunden in Ihrer schriftlichen Zeitplanung. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Tagesplanung auch die von vornherein fest vergebenen Zeiträume (täglich oder regelmäßig wiederkehrend): Morgentoilette, Frühstück, Fahrt zur Arbeit, Postbesprechung, Mittagspause, Mitarbeiter- und Kundengespräche. All’ das reduziert die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit beträchtlich! Und Sie wissen ja: Auf Dauer ist so bei etwa 10 Stunden/Tag Schluss!

Geben Sie Ihrem Alltag dadurch einen Rahmen, der Orientierung und Begrenzung ist. Messen Sie alles andere an diesem Rahmen wann immer Sie Aufgaben und Termine planen: Was ist wichtig, und was ist dringend? Was ist wichtig und dringend? Was davon ist A (muss heute sein!), was ist B (kann warten), und was ist C (delegieren!)?

Das bewahrt Sie davor, zu viel in Ihren Tag hineinzupacken und erleichtert es, die richtigen Prioritäten zu setzen. Der Rahmenplan sagt deutlich: Hier ist die Grenze des Machbaren – wenn Du darüber hinaus gehst, musst Du auf etwas verzichten, was Dir doch eigentlich lieb und teuer ist!


Aufgelesen

Erfolg ist wie ein Koffer ohne Griff;
schwer zu tragen,
aber zu schade,
um ihn stehen zu lassen.

Sprichwort aus der Ukraine


Aktuell: Euroskeptiker

Liebe Euroskeptiker,

der Euro ist gerettet! Denn der Rettungsschirm für den Euro ist jetzt universal. Wo und warum und wie oft auch immer die Gemeinschaftswährung ins Wanken gerät, wird die Gemeinschaft nicht wanken und sofort mit vielen Euros helfen.

Mit wie vielen Euros? Mit ganz vielen. Denn der Rettungsschirm hat keine Obergrenze mehr. Deshalb kriegt jetzt die Europäische Zentralbank viele, viele Euros von den nationalen Zentralbanken. Es sei denn, eine nationale Zentralbank hat keine Euros mehr, weil sie wankt.

Dann kriegt sie viele, viele Euros von der Europäischen Zentralbank, damit sie der Europäischen Zentralbank viele, viele Euros geben kann. Für den Rettungsschirm.

Hätten Sie vielleicht mal ’nen Euro?

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